BURN OUT – DOPE IN

BODI-TITEL

“Dieses olympische Denken, das ist teuflisch.”

Willkommen in der Hyperworld! In rund 70 Interviews mit Leistungssportlern, Wissenschaftlern, Trainern und Funktionären hat das Rechercheteam von lunatiks produktion gefragt: Wo liegt Ihre Leistungsgrenze? Und was passiert, wenn diese überschritten wird? Aus den Interviews hat das Autorenteam Janette Mickan und Tobias Rausch gemeinsam mit den Schauspielern ein Stück entwickelt, das auch für die Zuschauer an die Leistungsgrenzen geht. In einem gut dreistündigen Parcours führt die Inszenierung durch das Sportzentrum der Universität Kiel. Es wird an der Kletterwand, in Fitnessräumen und unter Wasser gespielt. Es sind Boxer, Taucher und Rollkunstläuferinnen beteiligt. 

Das Sportzentrum verwandelt sich zur Hyperworld, in der die Zuschauer mit Audioguides den laufendenden Sportbetrieb beobachten und dabei in eine futuristische Welt des perfektionierten Sportlers entführt werden. Danach geht es in die Eingeweide der Sporthalle, wo in einem Panorama von Geschichten die Abgründe von Sportlerbiographien, ihren Zwängen und Ängsten erzählt wird. Inzwischen ist der reguläre Sportbetrieb beendet, die Sportzentrum ist leer. Die Zuschauer laufen durch die abgedunkelten Gänge und Räume und erfahren dabei das Geheimnis der Hyperworld.


MIT Ellen Dorn, Claudia Friebel, Marco Gebbert, Rudi Hindenburg, Maxine Kazis, Werner Klockow, Christine Rollar, Yvonne Ruprecht

SOWIE zahlreichen Sportlern und Mitwirkenden aus Kiel

CREW Michael Böhler (Ausstattung), Kerstin Daiber (Dramaturgie), Matthias Herrmann (Musik), Elisa Hofmann (choreographische Mitarbeit), Maxine Kazis (choreographische Mitarbeit), Janette Mickan (Text, Recherche), Michael Müller (Recherche), Jelena Nagorni (Ausstattung) Tobias Rausch (Text, Regie), Neele von Müller (Produktionsleitung)

PREMIERE 06. Mai 2014, Sportzentrum der Universität Kiel